![]()
Wir
laden ein ins Beecker Flachsmuseum zur Eröffnung und zum Besuch der Ausstellung
"ALU
- HAUSHALTSGERÄTE aus fast vergessener Zeit".

Wir
würden uns freuen Sie zur Eröffnung
am Sonntag 06. Juni 2010 um 11:00 Uhr
zu begrüßen.
Diese
Ausstellung dauert bis zum 11.
Juli 2010.
![]()
Naturparktag
im Flachsmuseum und Museumsgarten,
Holtumerstrasse 19A
Sonntag 29.
August 2010 von 10:00 bis 18:00 Uhr
Ein
Fest für die ganze Familie mit vielen Aktivitäten und einem Markt regionaler
Produkte wie:
Honig - Senf - Apfelsaft - Rheinische Kaffeetafel - Wein - Grillspezialitäten -
Pizza zum Selbermachen - Käse.

Außerdem:
Führungen - "Wie man aus Stroh Gold macht"
Vorstellung der Waschküche von anno dazumal
Vorstellung des Bauerngartens
Antikstand mit Schätzchen aus dem Museum
Ein Fest für die ganze Familie
(Eintritt frei).
![]()
Eröffnung am 20.August 2010, 11:00 Uhr


![]()
Mit Schreiben vom 11. Mai 2010 wurde uns von der Bezirksregierung Köln die Anerkennungsurkunde ( 04. Mai 2010) zugeschickt. Die Stiftung ist anerkannt und kann ihre Arbeit aufnehmen. Erinnern wir uns noch, am 13.01.2007 trafen sich 12 Mitglieder des Vereins im Flachsmuseum zu einem Seminar über die Zukunft der Kultureinrichtung. Eines der Erkenntnisse war auch die Notwendigkeit der Sicherung in finanzieller Hinsicht. Am 07.02.2007, auf der Jahreshauptversammlung stellte der Vorsitzende auch ein Modell einer Kulturstiftung vor. In der Folgezeit wurden verschiedene Modelle angedacht, bis schließlich auf der Jahreshauptversammlung am 22.02.2009 der einstimmige Beschluss gefasst wurde, ein konkret vorgestelltes Modell einer Bürgerstiftung ins Leben zu rufen.
Was jetzt an intensiver Arbeit auf den Vereinsvorstand zukam, war schon unerwartet groß und schwierig und in Bezug auf das Genehmigungsverfahren außergewöhnlich zähflüssig. Zustifter konnten in dieser Zeit gefunden werden. Besonders dankbar sind wir für die Unterstützung der Stadt Wegberg, der Kreissparkasse Heinsberg, der Volksbank EHW und vielen, vielen Einzelzustiftungen die der Heimatverein Wegberg-Beeck zusammentragen konnte. Es werden weitere Zustiftungen erwartet. Ein Ziel ist es natürlich, das Stiftungskapital stetig zu erhöhen.
Am 16.09.2009 wurde ein Stiftungsvorstand gewählt, der jetzt unter dem Vorsitz von Herrn Hans Peters seine Arbeit aufnehmen kann. Ein wichtiger Schritt ist nunmehr mit der Anerkennung der Stiftung getan. Wir glauben ein sehr wichtiger folgerichtiger Schritt in die Zukunftssicherung unserer „Kultureinrichtung Beecker Museen“.

Der Stiftungsvorstand: Heinz Gerichhausen, Horst Giesen, Hans Peters, Reinhold Pillich, Rainer Corsten
![]()
![]()
S
tiftungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine lebendige Gesellschaft. Mit ihrer Hilfe werden soziale Fundamente gelegt und Perspektiven eröffnet. Nicht selten können Einrichtungen und Dienstleistungen, die für unser soziales, kulturelles, im umfassenden Sinne Gesellschaftliches Leben bedeutsam sind, nur mit der komplementären finanziellen Hilfe einer Stiftung erhalten werden. Vielfach werden, dank der Kreativität von Stiftungen, auch neue, zukunftsweisende Akzente gesetzt. Stiftungen verkörpern eine besondere Form aktiver bürgerschaftlicher Beteiligung. Sie bieten nicht nur große Chancen, neue Ideen und Konzepte allein oder gemeinsam mit anderen zu entwickeln und zu realisieren, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zu persönlichem, ehrenamtlichem Engagement. Sie zeigen damit zugleich in besonderer Weise, dass es möglich ist und Sinn macht, ein Gesellschafts- und Solidaritätsbewusstsein zu entwickeln. Gerade hierauf ist unsere Gesellschaft mehr denn je angewiesen. Stiftungen brauchen aber auch gute Rahmenbedingungen. Dazu gehört, dass staatliche Reglementierung und Kontrolle sich auf das wirklich notwendige Maß beschränken. Das am 26. Februar 2005 in Kraft getretene und nunmehr für die Stiftungsaufsicht maßgebliche neue Stiftungsgesetz für das Land Nordrhein – Westfalen macht hiermit Ernst. Es verzichtet auf Genehmigungs- und Zustimmungserfordernisse, die die Stiftungsorgane nach bisherigem Recht bei Satzungsänderungen und einer Vielzahl von Rechtsgeschäften zu beachten hatten, oder reduziert diese in einer auch im Vergleich zu den neueren Stiftungsgesetzen anderer Bundesländer bislang einmaligen Weise. Mit diesem von der Landesregierung eingebrachten und mit seltener Einmütigkeit vom Landtag verabschiedeten Gesetz wird allen, die sich für und in Stiftungen engagieren, großes Vertrauen bekundet. Der Wille der Stifterinnen und Stifter ist hiernach grundsätzlich oberstes Gebot; sie bestimmen eigenverantwortlich auch das künftige Schicksal ihrer Stiftung.
![]()
| ★ der Schirmherr des 28. Beecker Flachsmarktes ist Herr Reiner Brandts, Aufsichtsratsvorsitzender der NVV-AG. |
![]() |
|
★
am 2. Schwälmer Stickkurs am
24./25.04.2010 15 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands
teilnahmen. Danke den beiden Dozentinnen, Frau Hermine Schwager und Frau Christa Röhr. |
![]() |
| ★ im Obergeschoss des Flachsmuseums wird eine Vitrine (an der Treppe) für die noch zahlreichen im Depot stehenden Bügeleisen eingebaut, als Ergänzung der dort schon vorhandenen Vitrine. | |
| ★ wir der Firma ARSIS den Auftrag erteilt haben, einen Werbe- und Imagefilm über unsere Kulturarbeit zu drehen (ca. 40 Min.) Fertigstellung Ende Januar 2011. | |
|
★ neue Mitarbeiter, die ehrenamtlich als Museumsführer ausgebildet werden sollen, gesucht werden.Bitte helft mit, für diese anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung geeignete Menschen zu finden. |
|
![]()
(H. Gerichhausen)
![]() |
I m 19. Jahrhundert begann der Siegeszug der gusseisernen Herde und Öfen. In fast jeder Größe, in jeder Form, verziert, dekorativ, emailliert oder schlicht und einfach alles war möglich. Man kann sagen, in fast allen europäischen Ländern war dieser neue Trend eingezogen. Entwickelt wurden sie aus den schon vorhandenen gegossenen Rundöfen, die allerdings nunmehr mit Kochvorrichtungen ausgebaut wurden, quasi gedacht für eine Doppelfunktion. Neben einem angenehmen Wärmespender dienten die Rundöfen jetzt auch als Kocheinrichtung und manchmal sogar als Lichtspender. Diese Öfen waren klein, kompakt und somit auch platzsparend, was in den engen Wohnungen sehr vorteilhaft war und obendrein auch noch wartungsfreundlich. Sie wurden direkt am Kamin angeschlossen und gekocht wurde dabei in den „Kochlöchern“. Je nach Größe des Topfes (die früher runde Böden hatten), wurden mehr oder weniger viele Ringe herausgenommen. Gefeuert wurde mit Holz und später auch mit Kohlen und Briketts. Ein schönes Exemplar eines schlichten Rundofens steht im Flachsmuseum in der Weberstube. Dieses Stück ist in drei Teile zerlegbar, z.B. für die Reinigung oder den Transport. Die Kappe mit einem umlaufenden Ring, war auch zum Trocknen von Holzscheiten oder kleinen Wäschestücken (Socken) geeignet. Oben, wenn die Haube abgenommen war, konnte man so wie hier im Flachsmuseum, ein drehbares gusseisernes Waffeleisen einlegen mit eingraviertem altem Rezept eines Kartoffelpuffergerichtes. Immer stand ein kupferner Wasserkessel auf der Herdplatte, um ständig warmes Wasser zur Verfügung zu haben oder eine Kanne mit Kaffee. Übrigens heizten diese Rund- oder Kanonenöfen wie die Teufel.
|
![]()
